“Was machst Du eigentlich genau?”

… ist, glaub ich, die am häufigst wiederkehrende Frage, die mir in meinem Leben bisher gestellt wurde. Die einfachsten, normalen Antworten (zum Beispiel “ich bin Coach”) führten zu weiteren Fragen (“Was genau coachst Du denn?”), bei denen sich herausstellte, das ich nicht immer kluge Antworten fand, weil ich schon die Frage falsch fand.

Normalerweise erwartet mein Gegenüber in der Antwort die Tätigkeit, die ich ausübe. Für mich ist die Tätigkeit einfach Mittel zum Zweck: Sie sagt im Grunde genommen nur aus, in welcher Form ich etwas umsetze und die ändert sich bei mir bisweilen – und ich habe immer unterschiedliche Tätigkeiten, die ich parallel ausübe.

 

art journal "coaching"

 

In den letzten 14 Monaten lag mein persönlicher Entwicklungschwerpunkt hauptsächlich darauf, wie ich meine Wahrnehmungen, Erfahrungen, Aus- und Weiterbildungen, Tätigkeiten und Fähigkeiten beruflich so bündel und ausrichte, das ich den größtmöglichen Impact zur Umsetzung meiner eigenen Vision erreiche.

Seine Vision zu erkennen, so allumfassend, und vor allem sie auch umzusetzen ist nicht unbedingt einfach. Teile meiner eigenen Vision, die mir früher nicht klar und bewusst war, der ich aber irgendwie immer gefolgt bin, habe ich in einzelnen Bereichen und beruflichen Tätigkeitsfeldern umgesetzt. Dennoch fehlte immer etwas… den Link zwischen meiner Vision, den vielen möglichen beruflichen Tätigkeitsfeldern, der immer schnelleren persönlichen Weiterentwicklung, der “globalen” Entwicklung und dem Zeitgefüge herzustellen war eine spannende, langwierige und bisweilen ziemlich mühsame Puzzlearbeit!

 

art journal "Tinka Denkt"

Den beruflichen Link im Puzzle herzustellen war ein bisschen so, wie wenn man 16 ist und überlegt, was man gerne beruflich machen möchte. Im Laufe des letzten Jahres stellte ich fest, dass mir die einzelnden Arbeitsbereiche, in denen mein größtes Können liegt und ich die größte Freude habe, bereits bekannt und daher sehr vertraut sind. Neu ist jedoch ein gemeinsamer Fokus und das Fundament. Wenn die Vision das Zukunfts-Bild ist, welches ich suche und versuche umzusetzen, dann ist das persönliche Fundament die “Kraft”, auf der ich mich bewege, um die Vision zu erreichen.

Die Vision ist quasie dasDing, warum ich etwas tue; Das, was mich treibt und motiviert. Die Vision ist eher das “Warum bin ich hier”.

Das Fundament ist dasDing, was ich in all meinem Wirken umsetze, nach Innen und nach Außen; Das, worauf ich bauen kann. Das Fundament ist eher der Kern von “Wie bin ich hier”.

Während mir meine Vision schon immer zumindest als inneres Bild zur Verfügung stand, war mir mein Fundament immer eher unklar und der bisher fehlende Link, um mein Berufs-Puzzle zu vervollständigen.

Dieses Fundament ist auch das, was meine neuen Tätigkeitsbereiche zusammenhält: Ich nenne es “Mensch seiner Seele sein”. Also im Grunde genommen sein eigenes komplettes Potenzial als Mensch zu verkörpern.

 

art journal "application services"

 

“Du”: Als Coach verfolge ich das Ziel, das mein Kunde seine eigene Vision und sein Fundament entdeckt und umsetzen kann. Im Laufe des Prozesses tritt mein Kunde in ein anderes Bewusstseinsfeld ein und beginnt, aus einer anderen Ebene heraus zu agieren. Diese eröffnet ihm neue Herangehensweisen, Fähigkeiten und Wirkungsfelder.

“Wir”: Als Projektgestalter agiere ich in Projekten, zusammen mit anderen, aus dieser “anderen Ebene” und setze praktisch das operativ um, was ich als Coach “lehre”. Als Projektgestalter schaffe ich mir die (in der Wirtschaft noch nicht bestehenden) Arbeitsbedingungen, die es mir und meinem Team optimal ermöglichen, multidimensional und mit sämtlichen uns zur Verfügung stehenden Wahrnehmungen und Fähigkeiten (Telepathie, innere Bilder, Zeitsprünge, Flow etc) zu agieren und so das Projekt zum Erfolg zu bringen.

“Für Euch”: Mit der Entwicklung von Applications docke ich an meine eigenen ganz praktischen Bedürfnisse und Ideen in diesem Bereich an und verknüpfe diese sinnvoll mit einer konkreten Energie. Das funktioniert bereits bestens (und mit wunderbaren Auswirkungen) mit Orten oder zum Beispiel mit Wasser/”Tusche” und ich bin überzeugt, dass das auch in diesem technischen Bereich umsetzbar ist.

“Ich, Du, Wir, Für Euch und Die Anderen!”: Im Think Tank entwickeln wir die Ideen weiter, die zum Beispiel durch die Verknüpfung der eigenen Bewusstseinsevolution, der globalen Weiterentwicklung und den Bedürfnissen entstehen

Und so antworte ich heute, wenn mich jemand fragt “Was machst Du eigentlich genau?” mit: “Ich sorge dafür, das so viele wie möglich Mensch Ihrer Seele werden und arbeite daran, meine Vision umzusetzen. Als Coach, Projektgestalter, Think Tank und Entwicklerin.”

Herzliche Grüße,
miriam wiese

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