Herzbasierte Wirtschaft und die Matrix

Es tut sich was, in Sachen Wirtschaft… die Vegan-Bio-Achtsamkeitswelle. Sie ist ein Trend und ich glaube, gar nicht so weitreichend und tiefgründig gedacht. Aber eine gesellschaftliche Bewegung, die sehr wichtig ist: Sie gibt sinnhaften Unternehmen die Chance, sich in der Wirtschaft zu etablieren.

Damit Unternehmen dies tun können, ist Unterstützung notwendig. Eine dieser Unterstützer heißt sysONE Energetics. Ich arbeite schon seit vielen Jahren energetisch und mit Hilfe des „kollektiven Unbewussten“. Eine herzbasierte Wirtschaft ist das Beste, was unserer Wirtschaft und Gesellschaft passieren kann. Auch wenn sich noch nicht viele trauen – es entspricht zu wenig dem Althergebrachten und dem Gewohnten – ich bin sicher, das dies die Zukunft ist.

Ich hätte es nicht besser schreiben können und verlinke daher auf einen Artikel von Boris:

“ […]

Interessant ist, dass man vom herzbasierten Business aus gesehen durchaus versteht, was in „Old School“ nicht funktioniert – umgekehrt aber kann man nicht sehen, wie ein herzbasiertes Business überhaupt überleben kann. Der Grund dafür ist, dass die herzbasierte Ebene eine Weiterentwicklung der darunterliegenden profitorientieren Ebene ist. Sie beinhaltet somit das Verständnis der alten Funktionsweise und das der neuen. Die alte Ebene hat das neue Verständnis noch nicht,  kann es daher nicht begreifen, ja sich nicht einmal vorstellen.

Die einzige Lösung lautet hier: Weiterentwicklung durch einen Quantensprung. Dies erfordert viel Vertrauen in sich und in die Mitarbeiter. Nicht alle werden es mitmachen. Jedoch gibt es keine Alternative mehr, wie wir täglich an Firmen beobachten können, die durch immer mehr Kontrolle versuchen wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. Der grüne Zweig ist aber herzbasiertes, organisches Wachstum.

[…]“

Der ganze Artikel ist hier zu lesen: sysONE – Herzbasiertes Business

Projekt Wiesenmeiler

Es ist nun schon eine Weile her, das unsere Politiker die Energie-Wende beschlossen haben.

Richtig viel passiert ist seitdem nichts, außer vielen ermüdenden und immer wiederkehrenden Debatten. Mal sollen Kohlemeiler abgeschafft werden – mal wieder doch nicht. Die Atommüllfrage bleibt ungebeantwortet und noch schlimmer: Wir sollen auch noch dafür extra zahlen.  Fracking ist in aller Munde; RWE hat einen coolen Werbespruch (VorWEg gehen), dem ich keinen Glauben schenke; Solarenergie wird auch nicht mehr gefördert und hat eigentlich mal irgendjemand „da oben“ nachgedacht, bevor er all die Biogasanlagen gefördert hat?

Worum ging es nochmal bei der Energie-Wende?

  • Energieressourcen sparen
  • Die CO2 Belastung reduzieren
  • Unseren Planeten schützen (von mir aus auch aus eigennützigen Gründen)

Wenn man die Energie-Wende wirklich ernst meint, dann muss doch das Interesse sein, Menschen zu motivieren, dies zu tun. Denn sonst wird das nix, mit den schönen CO2 Plänen, der Entschleunigung des Klimawandels, dem mega fortschrittlichen Deutschland bezüglich alternativer Energie!

Mich persönlich hat die Methode des Biomeilers sehr motiviert: Baum- und Grünschnitt werden in einem Zeitraum von 12 bis 18 Monaten kompostiert. Während dieser Laufzeit wird die dabei entstehende Hitze für die Erwärmung von Heizung und Brauchwasser genutzt. Der entstandene Kompost ist extrem hochwertig und kann Böden nachhaltig verbessern – auch die vielen ausgelaugten Maisfelder, hervorgerufen durch den Biogasboom.

collage meiler details

Was will man mehr? DAS ist alternative Energie! Und weil die Methode noch nicht so richtig bekannt ist, habe ich mir geschworen, genau dafür zu sorgen. Ich wünsche mir eine Landwirtschaft, die auf Dünger verzichtet und auf Kompost und Humus umsteigt. Haus- und Hofbesitzer, die auch mit dem Biomeiler ihre herkömmlichen Energiequellen wie Öl und Gas ersetzen.

Dafür habe ich den Biomeiler zum Wiesenmeiler getauft und plane seit einigen Monaten Kampagnen, Ideen und Mittel, die den Meiler professionell nach Vorne bringen können. Start wird eine Crowdfunding-Kampagne sein, die voraussichtlich Mitte Dezember startet.

Wer sich des Projektes als Schirmherr annehmen möchte, darf mich gerne kontaktieren!

miriam [at] wiesenmeiler [dot] de

Neue Welt und keiner macht mit ;)

Es ist schon erstaunlich. Bereits seit vielen Jahren bewegen wir uns aus einem bis dato etablierten System heraus und ein neues ist längst am Start. Die Auswirkungen dieser Veränderung werden immer stärker und deutlicher und werden inzwischen von sehr vielen wahrgenommen. Und doch sind bisher die wenigsten bereit oder in der Lage, hinter diese Auswirkungen zu schauen, die grundsätzliche Veränderung zu sehen, es anzunehmen und seine Wirklichkeit daran “anzupassen”.

Eine gute Definition dieser verschiedenen Systeme (es gibt mehr als zwei 😉 ) bieten Ken Wilber oder  Clare Graves. Auch wenn ich nicht alle Inhalte von Spiraldynamik, integraler Theorie und co. teile, so geben die Beschreibungen doch einen guten Überblick. Demnach befanden wir uns, kurz gesagt, im letzten Jahrhundert im überwiegend “Personalistischen Bewusstsein” und befinden uns derzeit hauptsächlich im “Systemischen Bewusstsein”.

Konkret bezogen auf Unternehmen heisst das zum Beispiel: Hierarchien + feste Strukturen versus variierende Bezugspunkte und flexible Rollenverteilung. Ein systemisches System kann durchaus personalistische Strukturen beinhalten – ein rein personalistisches System lässt das Systemische jedoch nicht zu, da dieses die Struktur sprengen würde.

In unserer Zusammenarbeit lade ich Sie ein, das systemische Bewusstsein kennen- und lieben zu lernen – zusammen mit einer guten Portion personalistischem und einem leckeren Sahnehäubchen holistischem Bewusstsein – und es zu integrieren und zu verankern.

Wenn Sie näher in dieses Thema einsteigen möchte, kann ich Ihnen das Buch von Wilfried Ehrmann empfehlen: “Vom Mut zu wachsen” (Verlag Kamphausen). Es bietet einen Überblick über die verschiedenen Bewusstseinstufen sowie kurze Methoden, die unterschiedlichen Strukturen zu erkennen und damit zu arbeiten.

„Was machst Du eigentlich genau?“

… ist, glaub ich, die am häufigst wiederkehrende Frage, die mir in meinem Leben bisher gestellt wurde. Die einfachsten, normalen Antworten (zum Beispiel „ich bin Coach“) führten zu weiteren Fragen („Was genau coachst Du denn?“), bei denen sich herausstellte, das ich nicht immer kluge Antworten fand, weil ich schon die Frage falsch fand.

Normalerweise erwartet mein Gegenüber in der Antwort die Tätigkeit, die ich ausübe. Für mich ist die Tätigkeit einfach Mittel zum Zweck: Sie sagt im Grunde genommen nur aus, in welcher Form ich etwas umsetze und die ändert sich bei mir bisweilen – und ich habe immer unterschiedliche Tätigkeiten, die ich parallel ausübe.

 

art journal "coaching"

 

In den letzten 14 Monaten lag mein persönlicher Entwicklungschwerpunkt hauptsächlich darauf, wie ich meine Wahrnehmungen, Erfahrungen, Aus- und Weiterbildungen, Tätigkeiten und Fähigkeiten beruflich so bündel und ausrichte, das ich den größtmöglichen Impact zur Umsetzung meiner eigenen Vision erreiche.

Seine Vision zu erkennen, so allumfassend, und vor allem sie auch umzusetzen ist nicht unbedingt einfach. Teile meiner eigenen Vision, die mir früher nicht klar und bewusst war, der ich aber irgendwie immer gefolgt bin, habe ich in einzelnen Bereichen und beruflichen Tätigkeitsfeldern umgesetzt. Dennoch fehlte immer etwas… den Link zwischen meiner Vision, den vielen möglichen beruflichen Tätigkeitsfeldern, der immer schnelleren persönlichen Weiterentwicklung, der „globalen“ Entwicklung und dem Zeitgefüge herzustellen war eine spannende, langwierige und bisweilen ziemlich mühsame Puzzlearbeit!

 

art journal "Tinka Denkt"

Den beruflichen Link im Puzzle herzustellen war ein bisschen so, wie wenn man 16 ist und überlegt, was man gerne beruflich machen möchte. Im Laufe des letzten Jahres stellte ich fest, dass mir die einzelnden Arbeitsbereiche, in denen mein größtes Können liegt und ich die größte Freude habe, bereits bekannt und daher sehr vertraut sind. Neu ist jedoch ein gemeinsamer Fokus und das Fundament. Wenn die Vision das Zukunfts-Bild ist, welches ich suche und versuche umzusetzen, dann ist das persönliche Fundament die „Kraft“, auf der ich mich bewege, um die Vision zu erreichen.

Die Vision ist quasie dasDing, warum ich etwas tue; Das, was mich treibt und motiviert. Die Vision ist eher das „Warum bin ich hier“.

Das Fundament ist dasDing, was ich in all meinem Wirken umsetze, nach Innen und nach Außen; Das, worauf ich bauen kann. Das Fundament ist eher der Kern von „Wie bin ich hier“.

Während mir meine Vision schon immer zumindest als inneres Bild zur Verfügung stand, war mir mein Fundament immer eher unklar und der bisher fehlende Link, um mein Berufs-Puzzle zu vervollständigen.

Dieses Fundament ist auch das, was meine neuen Tätigkeitsbereiche zusammenhält: Ich nenne es „Mensch seiner Seele sein“. Also im Grunde genommen sein eigenes komplettes Potenzial als Mensch zu verkörpern.

 

art journal "application services"

 

„Du“: Als Coach verfolge ich das Ziel, das mein Kunde seine eigene Vision und sein Fundament entdeckt und umsetzen kann. Im Laufe des Prozesses tritt mein Kunde in ein anderes Bewusstseinsfeld ein und beginnt, aus einer anderen Ebene heraus zu agieren. Diese eröffnet ihm neue Herangehensweisen, Fähigkeiten und Wirkungsfelder.

„Wir“: Als Projektgestalter agiere ich in Projekten, zusammen mit anderen, aus dieser „anderen Ebene“ und setze praktisch das operativ um, was ich als Coach „lehre“. Als Projektgestalter schaffe ich mir die (in der Wirtschaft noch nicht bestehenden) Arbeitsbedingungen, die es mir und meinem Team optimal ermöglichen, multidimensional und mit sämtlichen uns zur Verfügung stehenden Wahrnehmungen und Fähigkeiten (Telepathie, innere Bilder, Zeitsprünge, Flow etc) zu agieren und so das Projekt zum Erfolg zu bringen.

„Für Euch“: Mit der Entwicklung von Applications docke ich an meine eigenen ganz praktischen Bedürfnisse und Ideen in diesem Bereich an und verknüpfe diese sinnvoll mit einer konkreten Energie. Das funktioniert bereits bestens (und mit wunderbaren Auswirkungen) mit Orten oder zum Beispiel mit Wasser/“Tusche“ und ich bin überzeugt, dass das auch in diesem technischen Bereich umsetzbar ist.

„Ich, Du, Wir, Für Euch und Die Anderen!“: Im Think Tank entwickeln wir die Ideen weiter, die zum Beispiel durch die Verknüpfung der eigenen Bewusstseinsevolution, der globalen Weiterentwicklung und den Bedürfnissen entstehen

Und so antworte ich heute, wenn mich jemand fragt „Was machst Du eigentlich genau?“ mit: „Ich sorge dafür, das so viele wie möglich Mensch Ihrer Seele werden und arbeite daran, meine Vision umzusetzen. Als Coach, Projektgestalter, Think Tank und Entwicklerin.“

Herzliche Grüße,
miriam wiese

Happy New Year 2012!

Lee Harris gibt in seiner „Neujahrsbotschaft“ einen guten Überblick, worum es 2012 geht und worum nicht… Und vor allem stimme ich ihm darin zu, dass dies ein „ebenen-übergreifendes Wendepunkt-Jahr“ wird: Eine Zeitenwende.

 

 

Ich wünsche allen Lesern einen wunderbaren Start in dieses neue Jahr und die Neugierde und den Mut, die Dinge, die verändert werden müssen, mit Leichtigkeit zu verändern.

raumzeit soulmanifestation

Revitalisierung

Lieber Leser, im Moment revitalisiere ich meine Seite. Falls es bis zur Fertigstellung zu fehlerhaften Links oder seltsamen Aussehen kommt, bitte ich dies zu entschuldigen.

Die Artikel, die Sie momentan im Blog lesen können, sind aus den Jahren 2008 bis 2010.

In Kürze bestücke ich den Blog wieder mit aktuellen Artikeln.

Herzliche Grüße, miriam wiese

Neues Wirtschaften

Während unsere Wirtschaft langsam zerbröselt, entsteht parallel eine Neue – endlich. Vielleicht braucht sie ein Jahr, vielleicht 10 und vielleicht braucht es auch noch ein paar härtere Zusammenbrüche in unserem Wirtschaftssystem, bevor neue Ideen angenommen werden. Es ist nicht wirklich wichtig, auf der Meta-Ebene. Aber natürlich kann ich die Ängste der einzelnen Menschen, die davon direkt oder indirekt betroffen sind, gut nachvollziehen…

Ich habe noch keinen kompletten Überblick, wie eine Neue Wirtschaft im Detail aussieht… die Details werden sich finden und aus der Eigendynamik heraus entwickeln. Auf jeden Fall hat sie Einfluss auf mein eigenes Angebot, im Moment mache ich mir Gedanken bezüglich meiner Preisgestaltung. Es geht dabei weniger um „Wieviel kostet das“ oder „Was ist die Leistung in Geld wert“.

Ein Element der Neuen Wirtschaft ist: Jeder lebt seine Kraft, sein Potenzial, entwickelt dies weiter und bietet es an. Nicht aus dem Prinzip heraus, damit sein Leben zu finanzieren, sondern aus dem Prinzip heraus, etwas zur Verfügung zu haben, was mind. ein anderer gerade benötigt. Wenn dieses Prinzip praktisch gelebt wird, werden die Bedürfnisse von allen erfüllt.

Einige wenige leben dieses Prinzip, so weit möglich innerhalb unseres bestehenden Systems, schon seit vielen Monaten und es funktioniert in Teilen. Erstaunlich gut, dafür das es nur eine kleine „Gemeinschaft“ ist, aber dieses Prinzip funktioniert inzwischen auch, wenn es dem Gegenüber gar nicht bewusst ist.

Ein Teil meiner Gedanken sind dies… mal schauen, wo sie in den nächsten Wochen hinführen. Klar scheint auf jeden Fall zu sein: Solange unser Wirtschaftssystem noch nach alten Spielregeln funktioniert, macht es wohl am meisten Sinn, das alte System zu nutzen und ein anderes parallel aufzubauen…

Herzliche Grüße!

„The Shift“

Seit vielen Jahren schon sind wir in der heißen Phase einer Umwälzung, die weitestgehend unbemerkt von dem Großteil der Menschheit stattfand und immer noch stattfindet. Im Sommer 2004 durfte ich einen kurzen, sehr beeindruckenden und nachhaltigen, Moment lang in einer Vision fühlen, worum es geht, was passiert und meine persönliche Rolle in dieser bisher „stillen Revolution“ ist.

Dieser shift, der stattfindet, hat weitreichende Auswirkungen auf Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Es geht um nichts geringeres, als einen kompletten Wertewandel und dieser steht im direkten Zusammenhang mit der BewusstseinsEvolution, die sich ihren Weg bahnt.

Nun wird ein Film produziert, der dieses Phänomen versucht zu beschreiben; In 2009 soll er fertig gestellt werden. Der Trailer gibt bereits einen kleinen Einblick, in diesen shift und das Anliegen des Films, hier ist er:

[youtube=http://de.youtube.com/watch?v=hL_VTdxvWac]

Herzliche Grüße!

Enterprise 5.0

Seit einiger Zeit sind die Ideen von Web 2.0 technische Wirklichkeit – keiner kommt wirklich drumherum, denn Web 2.0 ist IT-Evolution. „Daraus entstanden“ ist Enterprise 2.0: Die Anwendung der Web 2.0 Technologie in Unternehmen, intern (Prozesse, Wissensmanagement usw.) und extern (neue Produkte und Dienstleistungen).

Schaut man sich um, entdeckt man viele Diskussionen, die sich hauptsächlich mit den technischen Auswirkungen innerhalb der Unternehmen beschäftigt. Nicht viel diskuttiert sind bisher die „kulturellen“ Auswirkungen und Möglichkeiten. Diese jedoch eröffnen spannende Möglichkeiten und sind aus meiner Sicht absolut zeitgemäß und verknüpft mit der Bewusstseins-Evolution, die derzeit stattfindet.

Mit Web 2.0 lassen sich einige Möglichkeiten und Inhalte der Bewusstseins-Evolution technisch abbilden. So entstehen zum Beispiel neue Möglichkeiten des Generierens von Informationen und Wissen, der Zusammenarbeit, der Interaktion. Dasselbe passiert beim „Bewusstsein 5.0“, auf anderer Ebene: Zusammenarbeit funktioniert anders, Informationen und Wissen werden in sich selbst generiert und aus anderen Ebenen (wie zb dem Kollektiven Unbewussten) abgerufen, die Interaktionsmöglichkeiten bekommen ganz neue Dimensionen. Bringt man beides zusammen und verknüpft es, entstehen auch neue Unternehmen, entsteht eine neue Wirtschaft.

„Enterprise 5.0“ könnte man diese Unternehmen dann vielleich nennen…

Herzliche Grüße,

miriam wiese

Change Management? Change Flow!

Heute bekam ich eine Pressemeldung, die sich mit dem Thema „Change Management“ beschäftigt. Change Management: Was für ein Wort! Es suggeriert, dass, wenn man Veränderung richtig managed, diese geordnet und vernünftig ablaufen können. Starte bei A und mit dem richtigen Management endest Du erfolgreich bei Z. Veränderung abgeschlossen.

So könnte es gehen – wenn Veränderung eine Begebenheit wäre, die man beginnen und beenden könne und dies dann ein linearer Prozess ist. Haben Sie jemals eine Veränderung erlebt, die so linear und punktuell abläuft?

Veränderungen passieren ständig und sie sind angedockt an diverse Punkte, die sich auch wieder verändern. Veränderungen sind systemisch. Veränderungen bedeuten Chaos.

Chaos an sich ist eine eigene Ordnung. Wenn ich versuche, das scheinbare Chaos nach meinen Vorstellungen zu ordnen und zu managen, dann entgeht mir etwas ganz Wesentliches: Ich verpasse die Chance, das Chaos fließen zu lassen und sich selbst neu zu ordnen. Wie nutze ich diese Chance? Indem ich MIT dem Chaos (und mit der Veränderung) gehe – ob dies nun innerhalb eines Menschen, im Äußeren oder in Unternehmen stattfindet.

Na klar, das scheint erstmal ziemlich schwierig zu sein. Denn um mit dem Chaos zu gehen, um daraus dann die optimale momentane (!) Ordnung zu erreichen, helfen mir starre Methoden und Strukturen nicht wirklich. Und es braucht Mut und Vertrauen, Chaos zuzulassen. Eine Möglichkeit, mit dem Chaos zu fließen, ist, jeweils aus dem Moment heraus zu agieren. Eine andere Möglichkeit ist, das äußere Chaos und die Veränderung als einen Spiegel des inneren Zustand zu sehen und deshalb auch mit diesem inneren Prozess zu arbeiten.

Eines ist bei dieser Art Umgang mit Veränderung und Chaos jedoch Grundvoraussetzung: Veränderung und Chaos nicht als etwas Negatives zu betrachten, sondern als Bestandteil unserer Welt und als Gelegenheit, etwas zu verbessern, was gerade nicht optimal läuft. Nicht gut, nicht schlecht – Veränderung IST immer, ob ich sie wahrnehme oder nicht.

Falls Sie derzeit Veränderungen und Chaos in Ihrem Leben, Ihrem Arbeiten, Ihrem Unternehmen bewusst erfahren: Herzlichen Glückwunsch! Nutzen Sie die Chance: Machen Sie Ihre Veränderungen zum Change Flow!

Herzliche Grüße, marymi

> m-solutions für Ihren Change Flow